Therapieunterstützende Fotografie


Selbstverständlich gab es auch in meinem Leben Krisen und düstere Abschnitte. Sehr dankbar bin ich daher, immer wieder Menschen begegnet zu sein, die mir dann die Hand reichten und mich ein Stück aus der Dunkelheit ans Licht begleitet haben. Neben wertschätzenden, empathischen Weggefährten war es auch immer wieder die Fotografie, die mich durch schwierige Phasen gebracht hat. Durch das Fokussieren mit der Kamera auf ein Motiv entdeckte ich für mich eine Möglichkeit, die extreme Anspannung, unter der ich stand, zeitweise hinter mir zu lassen, achtsamer zu sein und so Stressgefühle zu bewältigen oder diesen auch vorzubeugen. Das Fotografieren kann außerdem dazu dienen, die eigenen Emotionen auszudrücken, wenn die Worte noch fehlen. Auch dies kann eine Therapie sehr unterstützen. 

Ich bediene mich aber auch der Fotografie, um meinen KlientInnen die schönen, liebenswerten Seiten an sich zu zeigen, die sie noch nicht oder nicht mehr selbst an sich wahrnehmen, und somit eine weitere Möglichkeit zur Selbstreflektion zu geben. Mein Anliegen ist es dabei, das Wesen des Menschen sichtbar zu machen, ohne Maske, ohne Verkleidung oder Ablenkung einfach so liebenswert und einzigartig wie sie oder er ist.  Dies ist für mich zu einer Herzensangelegenheit geworden, denn Selbstliebe und Selbstwert sind elementar für unsere psychische Gesundheit und unser Wohlbefinden.






Therapiebegleitende Fotografie, Achtsamkeitstraining, Fokussierung, Motive gemeinsam finden, Stressverarbeitung